Ukulele Infos

Auf dieser Seite habe ich einige Infos rund um die Ukulele für dich zusammengetragen.

 

Lass dich nicht von der Bleiwüste abschrecken, sondern lies einfach nur das, was für dich von Bedeutung ist.

 

Ukulele Übersicht - allgemeine Infos zur Ukulele

 

Ukulelenkauf – worauf sollte man bei der Kaufentscheidung achten

 

Konkrete Kaufempfehlungen - links zu ausgewählten Sopran- und Konzert-Ukulelen sowie Zubehör

 

Empfehlungen für Eltern – Entscheidungshilfe welches Instrument für dein Kind als erstes infrage kommt

Für "Der Paritätische" biete ich das Seminar "Die Ukulele in der Kita" für PädagogInnen an. Außerdem "Die Kita zum Klingen bringen - Lieder, Tanz, Bewegung und Klanggeschichten"

Der nächste Kurs findet an zwei Vormittagen am 11./12.April 2024 statt. Hier der link: Detail | Der Paritätische Hamburg Akademie (akademienord.de)

Ukulele Übersicht

 

Vorteile des Instruments Ukulele

- Die Basics des Ukulelen-Spiels sind relativ einfach zu erlernen. Das Griffbrett ist schmal, der Saitendruck ist gering und es gibt nur vier Saiten.

- Sie ist portabel. Durch ihre Größe und das geringe Gewicht ist sie das ideale Instrument, um überall hin mitgenommen zu werden, drinnen wie draußen. Let´s party!

- Die Anschaffungskosten sind im Vergleich zur Mehrheit aller anderen Instrumente gering.

- Das Ukulele-Spiel macht Freude - dir und anderen!

 

Ukulelen gibt es in sechs verschiedenen Größen und weiteren Bauformen:

Sopranino, Sopran, Konzert, Tenor, Bariton und Bass, sowie Sonderformen wie die Banjolele und die sechssaitige Guitarlele. Den typischen Ukulelen-Klang bringen vor allem die Sopran- und die Konzert-Ukulele mit. Von daher beziehen sich meine nachfolgenden Empfehlungen auf diese beiden Größen. Generell lässt sich sagen, je größer die Ukulele, umso lauter und gitarrenähnlicher klingt sie. Außerdem steigt die Anzahl der Bünde und der Abstand zwischen den Bünden, was das Spielen für größere Hände erleichtern kann. Sollte für dich auch das Griffbrett einer Konzert-Ukulele zu eng und unbequem sein, probiere einmal eine Tenor-Ukulele aus. Sie ist nur unwesentlich größer als eine Konzert-Ukulele, bietet aber mehr Platz auf dem Griffbrett. Insbesondere Spieler die von der Gitarre kommen, fühlen sich hier schnell auf dem Griffbrett wohl, ohne große Umgewöhnung.

 

Ukulelenkauf

 

Kauf kein Spielzeug

Worauf gilt es nun zu achten, wenn du eine Ukulele erwerben willst.

Als erstes: Bitte kaufe kein Spielzeug! Keine knallbunte Ukulele aus dem Spielwarengeschäft und keine Ukulele vom Angebotstisch deines Supermarkts!

Ukulelen aus Plastik sind reiner Spielzeug-Schrott, über den man sich vor allem ärgern kann, wenn man versucht, ernsthaft darauf zu spielen. Diese billigen Ukulelen halten weder die Stimmung, noch sind sie bundrein (an den Bünden niedergedrückte Saiten erzeugen nicht den gewünschten Ton, sondern klingen zu hoch oder zu tief).

Auch für einen absoluten Anfänger gilt es ein Mindestmaß an Qualität zu kaufen. Mit einer Spielzeug-Uke für 10-20 Euro tust du niemandem einen Gefallen, außer dem Verkäufer. Das günstigste Instrument, das ich gefunden habe, welches die erforderlichen Mindest-Anforderungen erstaunlich gut erfüllt, kostet 39 Euro und ist im Absatz Kaufempfehlungen aufgeführt (dort inkl. Tasche & Stimmgerät für knapp über 50 €).

 

Thema Holz

Alle günstigen Ukulelen sind aus laminierten Hölzern (Sperrholz) gefertigt. Hochwertige Instrumente werden aus massiven Hölzern (Solid Wood) gefertigt und haben ein besseres Schwingungsverhalten, das sich z.B. durch mehr Sustain (Töne klingen länger) auszeichnet. Insbesondere Instrumente aus massiven Hölzern „reifen“ über die Jahre und entwickeln ein immer besseres Klangbild. Ob eine Ukulele hell, mittig oder eher warm klingt, hängt erheblich von der verbauten Holzart ab. Je mehr Massivholz verbaut wurde, umso größer werden die Klangunterschiede durch das verbaute Holz.

Die traditionellen hawaiianischen Ukulelen werden aus Koa gebaut, aber mittlerweile gibt es zig Holz-Varianten. Nur ein Anspielen in einem Musikgeschäft vor Ort, wird dir letztlich Aufschluß darüber geben, welches Holz dir klanglich am besten gefällt, oder für deine Zwecke am besten geeignet ist.

Wer nicht ganz so tief in die Tasche greifen möchte, greift zu einer Mischform aus laminierten Zargen und Boden mit einer Massivholzdecke. Die massive Decke kann bei probatem Preis schon eine deutliche Klangverbesserung mit sich bringen.

 

Checkliste Ukulelenkauf:

1. Stimmstabilität. Gekapselte Mechaniken aus Metall sind die bessere Wahl als offene Mechaniken. Dennoch habe ich auch schon gute Erfahrungen mit offenen Metall-Mechaniken gemacht. Schütze dann aber dein Instrument vor eindringendem Schmutz/Staub durch eine Tasche.

 

2. Bund- und Oktavreinheit. Jeder Ton, egal wo auf dem Griffbrett, sollte sauber und stimmrein klingen, also nicht höher oder tiefer als er sollte.

 

3. Saitenlage. Der Abstand zwischen Saiten und Griffbrett sollte weder zu hoch (unbequem bis widerborstig) noch zu niedrig (leiser bis schnarrig) sein.

 

4. Optik. Lass dich von der Ukulele ansprechen! Wenn dir deine Uke gut gefällt, hast du mehr Motivation sie in die Hand zu nehmen. Beachte allerdings: Bunt lackierte Instrumente verdecken ggf. schlechte Hölzer, wähle lieber eine Uke im Holz-Look. Auch da gibt es bereits eine große Auswahl was Farbton (Beizung), Maserung oder Verzierungen anbelangt. Denke aber immer daran, dass gutes Aussehen allein auch nichts nützt, wenn dir z.B. das Griffbrett zu klein ist und du die Uke nicht vernünftig spielen kannst.

 

5. Verarbeitung. Überstehende, oder scharfkantige Bundstäbchen nerven und stören beim geschmeidigen Spielen. Schlechte Verarbeitung törnt eher ab, als dass es zur Spiellust beiträgt. Investiere mindestens in ein schlichtes, aber dafür gut verarbeitetes Instrument! Auch hier gibt es Ausnahmen. Ich habe schon sehr teure Gitarren in der Hand gehabt, die am Preis gemessen nicht gut verarbeitet waren, aber wahnsinnig gut klangen. Sowas ist dann Ermessenssache.

 

6. Klang. Magst du es eher hell-spritzig, oder eher seidigwarm? Sehr klar definiert, oder eher etwas gutmütig schwammig? Oder ist dir eine hohe Lautstärke wichtig, vielleicht auch ein eingebauter Tonabnehmer für die Bühne? Klang ist subjektiv, da hilft nur Ausprobieren, oder zumindest Beispiele anhören. Vielleicht gefällt dir auch ein bestimmtes Modell von jemandem aus deinem Bekanntenkreis besonders gut! Lass dich aber nicht zu sehr von toller Spieltechnik blenden, sondern achte mehr auf die Klangunterschiede.

 

7. Gurtpins. Hast du Probleme mit dem Handling/Haltung einer Ukulele, kann das Umhängen mittels Schultergurt evtl. Abhilfe schaffen. Auch wenn traditionelle Ukulelen keine Gurtpins besitzen, gibt es mittlerweile Modelle mit Gurtpins. Die Notwendigkeit eines Gurtpins als Anfänger richtig einzuschätzen, ist nahezu unmöglich. Um jederzeit und überall auf einer plötzlich auftauchenden Ukulele spielen zu können, empfehle ich allerdings auf jeden Fall die Haltung ohne Gurt zu erlernen, um nicht vom Tragen eines Gurts abhängig zu sein.

 

Beratung und Kauf in Hamburg

Am Besten ist immer eine persönliche Beratung von Leuten, die sich auf ihrem Fachgebiet auskennen. Nur so kannst du unmittelbar erleben, ob dir der Klang zusagt und sich das Instrument in deinen Händen richtig anfühlt, das dich zuvor optisch angesprochen hat.
In Hamburg möchte ich dir insbesondere folgende Musikläden für einen Ukulelen-Kauf ans Herz legen:

Gitronik in Ohlsdorf https://ukulele-hamburg.de/

sowie das

Wandsbeker Musikhaus https://www.guitar-nerds.de/

In beiden Geschäften bekommst du eine gute Beratung rund um das Thema Ukulele und hast eine hervorragende Auswahl.

SUPPORT YOUR LOCAL DEALER!!!

 

Wie bei allen Instrumenten, kann man auch für eine Edel-Uke mehrere tausend Euro ausgeben. Wer es richtig ernst meint, legt ab 300 Euro auf den Tisch für eine Vollholz-Ukulele. Nachfolgend habe ich aber Modelle für den Einsteiger verlinkt, die weniger als 100 Euro kosten. Ausnahmen bilden die beiden Massivholz-Modelle die für unter 200 Euro bereits das bieten, wo andere erst in deutlich teureren Gefilden anfangen.

 

Konkrete Kaufempfehlungen

 

Wer keine Gelegenheit hat sich persönlich beraten zu lassen und über das Internet bestellen möchte, dem kann ich folgende Instrumente empfehlen.

 

SOPRAN-Ukulelen

Einfaches, schnörkelloses, aber voll funktionierendes Einsteiger-Instrument. Für diesen Preis wirklich erstaunlich gut verarbeitet und funktionabel. Wer sich unsicher ist, ob Ukulele überhaupt das Richtige ist und von daher nicht viel Geld ausgeben will, ist hier richtig. Wer später Blut geleckt hat und mehr will, kann sich dann immer noch ein höherwertiges Instrument zulegen und diese Uke weiterhin als Outdoor-Ukulele überall mit hinnehmen, wo es auch mal einen Kratzer geben darf.

Hier im Set mit Gigbag und Stimmgerät:

https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/J-D-Standard-Sopran-Ukulele-Set/art-GIT722

 

Die nächstbessere Stufe, für diejenigen, die nur selten nachstimmen möchten. Eine günstige Ukulele mit erhöhter Stimmstabilität und bereits gekapselten Stimmmechaniken:

https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Ortega-RU5-SO-Sopran-Ukulele/art-GIT0034301-000

 

Wer es nicht ganz so brillant mag, sondern lieber etwas wärmer klingend haben möchte, greift alternativ zur Mahagoni-Variante, bei der bereits ein Gigbag enthalten ist:

https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Ortega-RFU10S-Sopran-Ukulele/art-GIT0024559-000

 

Und wer glaubt, sein neues Hobby entdeckt zu haben oder wem nach einer Weile nach einem höherwertigen Instrument gelüstet, dem sei eine Ukulele aus Vollholz empfohlen. Massivholz-Ukulelen gehen normalerweise so ab ca. 300 Euro los. Diese Massivholz-Uke ist aber bereits für 170 Euro zu haben. Der Preis kommt dadurch zustande, dass dieses Modell im Auftrag eines der größten deutschen Musikhäuser in großen Stückzahlen gebaut wird. Im Gegensatz zu allen bisherigen Ukulelen, wird diese sogar in Europa (Portugal) gefertigt. Wer keinen Wert auf Namedropping der "großen" Ukulele-Marken legt, sollte sich dieses Modell einmal näher anschauen:

https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Fame-Ukulele-Koa-Sopran/art-GIT0053292-000

 

Konzert-Ukulelen

Wer mit größeren Händen gesegnet ist, oder wem die Sopran-Ukulele vom Handling zu klein ist, dem empfehle ich die nächstgrößere Variante. Eine Konzert-Ukulele ist etwas größer und lauter, behält dabei aber noch den typischen Ukulele-Klang.

 

Hier das Pendant zur Sopran-Ukulele in der Konzert-Größe:

https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Ortega-RU5/art-GIT0028529-000

und wärmer klingend aus Mahagoni:

https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Ortega-RU5MM-Concert-Ukulele/art-GIT0037094-000

 

Wer 15 Euro draufpackt, bekommt hier bereits ein Modell mit massiver Fichtendecke:

https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/J-D-CS-3-Concert-Ukulele/art-GIT0025879-000

 

Ebenso wie bei der Sopran-Ukulele, bekommt man mehr Sustain (länger klingende Töne) und eine bessere Klang-Kultur mit einem Massivholz-Instrument. Wer deutlich weniger als 300 Euro aufwärts zahlen möchte, sollte sich diese Vollholz-Ukulele aus europäischer Fertigung anschauen. Hier gilt dasselbe was ich bereits zur Sopran-Variante geschrieben habe (s. oben):

https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Fame-Ukulele-Koa-Konzert/art-GIT0053293-000

 

Zubehör:

Gigbag

Eine Tasche/Gigbag ist das Accessoire, das du dir gleich mitbesorgen solltest. Ein Gigbag macht dein Instrument transportabel und schützt es dabei vor Feuchtigkeit, Stoß-Schäden oder auch Schmutz. Es gibt Gigbags mit einem Schultergurt oder auch mit einem Doppelgurt-Rucksack-System. Gepolsterte Gigbags sind schon ab ca. 13 Euro zu haben. Von den noch billigeren Varianten rate ich, bis auf wenige Ausnahmen ab, weil die meisten davon ohne Polsterung daherkommen und nicht mehr als eine Staubhülle darstellen. Wer es bunt und/oder wertiger haben möchte, muß so ab 20/25 Euro dafür ausgeben.

https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Fame-LaidBag-Soprano-Ukulele/art-GIT0051031-000

https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Fame-Gigbag-Ukulele-Konzert-Deluxe/art-GIT0039253-000

https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Ortega-KUB-68-SO-Keiki-Sopran-Ukulele-Bag-El-Peace-68/art-GIT0052387-000

 

Stimmgerät

Spielst du nur für dich, reicht eine kostenlose App auf deinem Smartphone. Willst du in geräuschvoller Umgebung spielen, gönne dir ein Stimmgerät.

Mit einem Stimmgerät, das an der Kopfplatte angeklippt wird (Clip on Tuner), kann auch noch gestimmt werden, wenn es um dich herum laut ist, wie z.B. in der Kita, oder wenn im Ukulelen-Kreis gerade noch zehn andere Ukulelen gestimmt werden. Dabei muß es nicht der Profi-Tuner von TC Electronics für 40 Euro sein, es reicht auch bereits dieser, für runde 6 Euro:

https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Fame-CS-1-Clip-On-Tuner/art-GIT0040172-000

 

Anmerkung:

Es handelt sich bei diesen links um keine Affiliate-links. Ich erhalte also keinerlei Provision. Diese Empfehlungen gebe ich nach bestem Wissen und Gewissen. Am besten ist jedoch IMMER eine persönliche Beratung vor Ort, mit der Möglichkeit ein Instrument in die Hand nehmen zu können!

SUPPORT YOUR LOCAL DEALER!!!

 

Hier zur Ansicht mal ein Meister seines Fachs und rechts daneben einer der größten Ukulelen-Hits:

Empfehlungen für Eltern - Ukulele & Gitarre

Oft werde ich von Eltern gefragt, welches Instrument denn das richtige Anfängerinstrument für ihr Kind sei. Insbesondere beim Übergang von der Vorschule zur Grundschule kommt diese Frage auf. Kinder aus meiner musikalischen Früherziehung treten häufig mit dem Wunsch an ihre Eltern heran, Gitarre zu lernen. Nun kann ich aus meiner Unterrichtserfahrung sagen, dass die Gitarre am Anfang kein leicht zu lernendes Instrument ist. Ein Keyboard/Klavier mit seinen festen Tönen eignet sich für schnelle Erfolge da schon viel eher.

Alternativ ist eine Blockflöte günstig und eignet sich hervorragend, um Noten zu lernen. Dennoch ist meines Erachtens das Instrument das Richtige, was ein Kind von Herzen gern lernen möchte. Allerdings sind die Kosten mancher Instrumente (z.B. Harfe) so hoch, daß man sich als Eltern kein kurzzeitiges Strohfeuer wünscht. Meine Empfehlung für Kinder im Alter von ca. 5-8 Jahren lautet daher:

 

Die UKULELE!

 

 

 

Die Ukulele sieht ähnlich aus wie eine kleine Gitarre. Sie hat aber nur vier Saiten statt sechs und sie kommt der Ergonomie von Kindern viel besser entgegen. Der Druck, der auf die Saiten mit der Greifhand ausgeübt werden muß, damit ein wohlklingender Ton herauskommt, ist viel kleiner als bei der Gitarre. Von daher stellen sich hier viel eher Erfolgserlebnisse ein. Gerade das erscheint mir bei Kindern zu Beginn einer "Instrumentenkarriere" besonders wichtig zu sein. Die Frustrationen, die bei manchen Kindern entstehen, wenn sie der Gitarre auch nach mehreren Stunden noch keine wohlklingenden Töne oder schnarrfreien Akkorde entlocken können, führen immer wieder dazu, dass Kinder nicht mehr weitermachen wollen.

Eine bestimmte Sopran-Ukulele, die ich gerne für den Anfang empfehle, kostet 39,- Euro. Mit so einem Instrument läßt sich ganz viel Spaß haben! Sind hier einmal die Grundlagen gelegt, läßt sich Vieles vom Neuerlernten bei einem Wechsel auf die Gitarre übertragen. Ich empfehle von daher, in jungen Jahren vor der Gitarre erst mit der Ukulele anzufangen und dann nach geraumer Zeit, auf die Gitarre zu wechseln. So bleiben Frustrationen aus, Erfolgs-erlebnisse stellen sich schnell ein und auf längere Sicht können sogar zwei verschiedene Instrumente gespielt werden.

 

Das Schenken eines Instruments ist aber nur die eine Seite. Sollte es nach der ersten Freude über das neue Instrument nicht auch bald darauf mit einem entsprechenden Instrumentalunterricht losgehen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das neue Instrument bald Staub ansetzt. Es gibt nur außerordentlich wenig Kinder, die ohne Unterricht ihr Interesse aufrecht erhalten oder sogar eigenständig versuchen, sich selbst das Instrument beizubringen. In den meisten Fällen stellen die Kinder schnell fest, dass die Realität mit dem Instrument in der Hand, nichts mit ihrer Phantasie das Instrument spielen zu können, zu tun hat. Somit erlischt das Interesse schnell wieder.

 

Also liebe Eltern, bitte klärt vor dem Kauf eines Instruments zunächst einmal die Chancen auf einen Instrumentalunterricht für Euer Kind ab. Häufig ist es gar nicht so leicht, eine Musikschule oder eine geeignete Lehrkraft (in der Nähe) zu finden. Gut ist auch eine Probestunde vor dem Instrumentenkauf. Dafür können in der Regel die Musikschulen oder die Lehrkraft ein Leihinstrument zur Verfügung stellen. Ein guter Lehrer motiviert zwar und weckt Interesse und Neugier, macht aber auch darauf aufmerksam, dass man nicht über Nacht ein Instrument spielen kann. Ohne Wollen und regelmäßige Übung wird das leider nix!

 

Derzeit biete ich, neben dem Unterricht der musikalischen Früherziehung in Kitas und Schulen, keinen privaten Instrumentalunterricht mehr an. Für "Der Paritätische" biete ich jedoch das Seminar "Die Ukulele in der Kita" für PädagogInnen an. Für den Workshop im März 2023 gibt es noch Plätze: https://www.akademienord.de/fortbildungen/detail/die-ukulele-in-der-kita-2

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